Salzabsprengungen an der Innenwand |
Schadensanalyse
Im Putzmörtel einiger Proben hatten sich Schadsalze angereichert, die Sulphatbelastung überschritt mit 8,45 Gewichtsprozenten das tolerierbare Maß (Chloride 1,2 %, Nitrate 0,05 %9.
Als weitere Kenngrößen für die Definition des Schadens wurde die Baustoffeigenfeuchte und die maximale Wasseraufnahme (Sättigungsfeuchte) der Bruchsteine ermittelt. Die Probenentnahme erfolgte in verschiedenen Tiefen des Mauerabschnitts, vom Putz ausgehend über Stein und Mauermörtel.
Die Baustoffeigenfeuchte wurde auf der Baustelle nach der kalziumkarbid-Methode mit CM Gerät ermittelt. Auf Wunsch des Bauleiters wurden auch Oberflächenmessungen mit der Gann-Hydromette durchgeführt (siehe Foto). Die Bestimmung der maximalen Wasseraufnahme erfolgte durch die Wasserlagerung der getrockneten Proben. Wichtig bei der Schadensanalyse ist die Bewertung der Einflüsse der Kondenswasserfeuchte. Sie erfolgte in einer Klimakammer, in der Luftfeuchte und Temperatur variiert wurden. Auf diese Art und Weise wurde die hygroskopische Gleichgewichtsfeuchte ermittelt.
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